ÜBER UNS

Maison Marron
– a wardrobe in motion
2024 habe ich Maison Marron et amis ins Leben gerufen, weil ich mich nie wirklich als Teil der Modewelt gesehen habe – weder als Künstlerin noch als Designerin. Alle haben eine feste Vorstellung davon, was Mode sein soll und was sie bedeutet, aber für mich war das nie genug. Ich wollte etwas anderes, etwas, das tiefer geht. Mein Ziel ist es, Mode zu erschaffen, die meine inneren Gedankenwelten und meinen minimalistischen Designansatz widerspiegelt – ehrlich, klar und kompromisslos. Mit Liebe zum Detail, durch präzise Schnitte und Schlichtheit, möchte ich eine stille, aber kraftvolle Eleganz schaffen, die echtes handwerkliches Können spüren lässt.
Nach über einem Jahrzehnt in der Branche habe ich mich bewusst dafür entschieden, mich vom Modezyklus zu lösen. Es geht mir nicht mehr um Trends, sondern um das perfekte Kleidungsstück – eins, das im Material, der Passform und im Gefühl überzeugt. Für alle Menschen, besonders für Frauen wie mich, soll es eine Verbindung schaffen – zwischen Körper und Kleidung, zwischen Bewegung und Leichtigkeit.
„Ein Mensch sein im Körper einer Frau“ – das ist die Quelle meiner Inspiration, die alles antreibt.
— Christina

et amis
„et amis“ verkörpert die unersetzbare Kraft von Teamwork und Gemeinschaft in meiner kreativen Arbeit. Es steht für die berufliche und persönliche Familie, die mich trägt und die ich über die Jahre um mich herum aufgebaut habe. Ich glaube fest daran, dass niemand allein wirklich wachsen kann – wahre Kreativität entsteht durch den Austausch, durch die Reibung an anderen Ideen und oft in den stillen Momenten des Innehaltens, der Reflexion oder sogar der Langeweile. Die Anonymität, die in der Modewelt so oft vorherrscht, muss ein Ende haben – genauso wie in vielen anderen Bereichen. Es ist an der Zeit, neu zu denken, wie wir miteinander arbeiten und leben.
Sozial zu sein, ist ein tiefes Bedürfnis des Menschseins. Doch die Modeindustrie hat eine Kultur der Isolation geschaffen, in der Kreativität im Keim erstickt wird. Routine und starre Prozesse sind der Tod jeder Innovation – das habe ich durch meine Erfahrungen in der Branche schmerzhaft gelernt. Genau deshalb ist „et amis“ so essenziell: Es ist die treibende Kraft, die mich und meine Marke am Leben hält, die uns Raum zum Wachsen gibt. Es erinnert mich immer wieder daran, was wirklich zählt – die Menschen, das Miteinander, das gemeinsame Schaffen. Und am Ende holt es mich immer wieder auf den Boden der Realität zurück, erdet mich, wenn der kreative Prozess mich davontragen will.